Transferdruck

Transferdruck ist ideal für kleine Auflagen und anspruchsvolle Materialien

Auf die Presse. Fertig. Los.

Das gemeinsame Merkmal aller Transferdrucktechniken ist, dass im Gegensatz zum Siebdruck die Druckfarben nicht direkt auf Textil gedruckt werden. Zunächst wird das Druckmotiv nämlich auf ein Trägermaterial gedruckt und dann entsprechend seiner Konturen ausgeschnitten. Bei den Textildruck-Profis heißt dieser Arbeitsschritt Plotten. Die Trägermaterialien verfügen über eine Haftschicht. Die Fixierung der Transfers und somit das Bedrucken des Textils erfolgt in einer Transferpresse mit Hitze und Druck. Besonders für kleine Auflagen und schwierig zu bedruckende Textilien ist der Transferdruck geeignet. So lassen sich etwa Softshelljacken bedrucken, aber auch Winterjacken oder Umhängetaschen. Jacken oder Taschen bedrucken die meisten Textildruckereien mit Transfers, weil die sich diese Textilien mit ihren mehrlagigen Stoffschichten nicht ausreichend in Siebdruckautomaten fixieren lassen.

Vorteile beim Transferdruck

  • breites Einsatzspektrum auf verschiedensten Materialen dank spezialisierter Druckverfahren und Trägermaterialien
  • gut geeignet für kleine Auflagen und Individualisierungen (Namen, Nummern usw.)

Nachteile des Transferdruckverfahrens

  • Trägermaterial (bis auf Sublimationsdruck) versteift das Textil
  • Teuer bei großen Motiven und hohen Auflagen

Vier verschiedene Transferdrucktechniken für alle Einsatzzwecke

Flex- und Flock

Beim Flex- und Flockdruck wird Ihr Motiv aus einer vorgefertigten einfarbigen Folie geschnitten und auf das Textil gepresst. Die Flexfolie hat eine glatte und dünne Oberfläche, welche leicht gummiert wirkt. Die Flockfolie fühlt sich hingegen samtig und leicht erhaben an. Beide Folien gibt es in einer Vielzahl von Standardfarben. Flex- und Flockdruck zeichnet sich durch sehr gute Farbdeckung und hohe Strapazierfähigkeit aus. Insbesondere im Sportbereich ist diese Veredelungstechnik sehr verbreitet und wird dazu genutzt Nummern und Namen auf Trikots zu drucken.

Digitaldrucktransfers

Beim Digitaltransferdruck wird das Trägermaterial im Digitaldruck, es kommt also eine Tinte zum Einsatz, bedruckt. So lassen sich aufwendige, vielfarbige und fotorealistische Motive auch für kleine Auflagen problemlos umsetzen. Ein Nachteil ist, dass die Tinte auf dem Trägermaterial nach häufigem Waschen anfängt zu verblassen. Somit ist die mangelnde Strapazierfähigkeit der größte Nachteil dieses Verfahrens.

Siebdrucktransfers

Bei Siebdrucktransfers wird das Trägermaterial im Siebdruckverfahren bedruckt. Die Herstellung der Siebdrucktransfers erfolgt dabei analog dem Direktsiebdruck. Jedoch werden die Textilien nicht direkt bedruckt, sondern eben das Trägermaterial. Gegenüber dem Siebdirektdruck hat dies den Vorteil, dass sich die Transfers auch auf anspruchsvolle Textilien wie Softshelljacken o.ä. hervorragend aufbringen lassen. Die Vorteile von Siebdrucktransfers liegen im Bereich der Haltbarkeit, der Strapazierfähigkeit und der Farbbrillanz. Negativ zu bewerten sind hingegen die anfallenden die Einmalkosten für Filme und Siebdruckschablonen.

Sublimation

Beim Sublimationsdruck kommen spezielle Materialen zum Einsatz, um den für dieses Verfahren kennzeichnenden, atmungsaktiven und nicht spürbaren Farbauftrag zu erzielen. Verwendet wird ein Sublimationspapier, auf welches mit spezieller Sublimationstinte das Motiv gedruckt wird. Wie bei jedem Transferdruckverfahren erfolgt die Übertragung des Motives in der Transferpresse mit Hitze und Druck. Die Sublimationstinte hat dabei die einzigartige Eigenschaft, dass sie bei Hitzeeinwirkung den Aggregatzustand von fest zu gasförmig wechselt, ohne sich jedoch vorher zu verflüssigen. Dadurch wird die Tinte – beziehungsweise Farbe – im Pressprozess in das Textil eingedampft. Der Sublimationsdruck eignet sich nur für Textilien mit einem hohen Polyesteranteil. Eine gute Farbtreue kann nur auf weißen Textilien erreicht werden.

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